Sie sind nicht allein
Viele Eltern zögern lange, bevor sie Hilfe suchen – aus Sorge, etwas falsch gemacht zu haben. Das Gegenteil ist der Fall: Hinzuschauen ist ein Zeichen von Fürsorge.
Privatpraxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Für Eltern
Sie machen sich Sorgen um Ihr Kind und fragen sich, ob das noch normal ist – oder ob es Unterstützung braucht. Diese Frage müssen Sie nicht allein beantworten.
Viele Eltern zögern lange, bevor sie Hilfe suchen – aus Sorge, etwas falsch gemacht zu haben. Das Gegenteil ist der Fall: Hinzuschauen ist ein Zeichen von Fürsorge.
Kinder und Jugendliche stehen vor vielen Entwicklungsaufgaben. Wenn Sorgen über längere Zeit bestehen, hilft ein Blick von außen – je früher, desto leichter lässt sich etwas verändern.
Ob eine Therapie begonnen wird, entscheiden wir zusammen – Sie, Ihr Kind und ich. Nach den ersten Gesprächen wissen Sie, woran Sie sind und welche Hilfe wirklich passt.
Anlässe
Kinder und Jugendliche stehen vielen Entwicklungsaufgaben gegenüber, deren Bewältigung nicht immer einfach ist. Wenn das Verhalten von Kindern und Jugendlichen über längere Zeit Anlass zur Sorge gibt, kann dies ein Zeichen für eine psychische Störung sein, die behandelt werden sollte.
Die Kinder und Jugendlichen erweitern in der Therapie ihre individuellen Handlungsmöglichkeiten, erlernen neues Verhalten, und vorhandene Fähigkeiten und Ressourcen werden genutzt, um Probleme zu überwinden.
Über mich
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin – Verhaltenstherapie
Kinder und Jugendliche zu verstehen bedeutet für mich, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen: mit Zeit, Respekt und echtem Interesse an dem, was sie bewegt. In meiner Praxis dürfen Kinder Kind sein – und Jugendliche werden ernst genommen.
Nach meiner Ausbildung und mehrjähriger Tätigkeit in verschiedenen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche behandle ich heute in eigener Privatpraxis.
So arbeite ich
Vier Gedanken, die meine Arbeit mit Ihrem Kind prägen.
In der Verhaltenstherapie verstehen wir seelische Schwierigkeiten als Ergebnis ungünstig verlaufener Lernprozesse. Das ist eine gute Nachricht: Was gelernt wurde, kann verändert werden. Die Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen ist wissenschaftlich gut belegt.
Ihr Kind macht in der Therapie neue Erfahrungen und erweitert seine Handlungsmöglichkeiten – durch Gespräche, Verhaltensübungen, kleine „Hausaufgaben“ und altersgerechte Spiele. Vorhandene Stärken und Ressourcen werden gezielt genutzt.
Freiwilligkeit ist zentral. Zu jedem Zeitpunkt darf Ihr Kind mitbestimmen. Ich bin Begleiterin und Änderungsassistentin – die eigentliche Arbeit leisten Ihr Kind und Ihre Familie. Psychotherapie ist zu einem großen Teil Hilfe zur Selbsthilfe. Motivation ist daher eine wichtige Voraussetzung.
Meist haben sich die Schwierigkeiten über längere Zeit entwickelt. Zunächst geht es um Entlastung und eine vertrauensvolle Beziehung – danach ist Zeit für tiefer gehende Veränderungen im geschützten Rahmen.
Ablauf
Damit Sie wissen, was auf Sie und Ihr Kind zukommt: So läuft eine Behandlung in meiner Praxis in der Regel ab.
Sie rufen an oder hinterlassen eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Ich melde mich zeitnah zurück und wir vereinbaren einen ersten Termin.
Wir lernen uns kennen. Sie und Ihr Kind schildern, was Sie beschäftigt. Ich verschaffe mir einen ersten Eindruck – gemeinsam mit Ihnen und auch allein mit Ihrem Kind.
In den Probesitzungen klären wir, ob eine behandlungsbedürftige Störung vorliegt. Eine sorgfältige psychologische Diagnostik ergänzt die Gespräche; die Ergebnisse besprechen wir gemeinsam.
Auf dieser Grundlage formulieren wir konkrete Ziele und entscheiden zusammen, ob eine Therapie beginnt – oder ob andere Hilfen besser passen bzw. parallel sinnvoll sind. Häufig ist es sinnvoll, weitere Akteure hinzuzuziehen, bspw. eine Ärztin/einen Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, das Jugendamt (Erziehungsberatung, Familienhilfe), Ergotherapie, den schulpsychologischen Dienst oder (teil-)stationäre Behandlungsoptionen.
In der Regel einmal wöchentlich zu einem festen Termin, 50 Minuten pro Sitzung. Eltern werden regelmäßig einbezogen. Eine Verhaltenstherapie dauert meist zwischen einem halben und zwei Jahren.
Wenn die Ziele erreicht sind, beenden wir die Therapie schrittweise. Ihr Kind nimmt neue Fähigkeiten und Strategien mit, die auch nach der Therapie tragen.
Häufige Fragen
Ehrliche Antworten auf die Fragen, die vor einem ersten Termin meist im Raum stehen.
Wenn Verhalten oder Erleben Ihres Kindes über längere Zeit Anlass zur Sorge gibt – etwa Rückzug, anhaltende Ängste, Schulprobleme, Schlafstörungen oder körperliche Beschwerden ohne Befund – lohnt sich ein Blick von außen. Ein erstes Gespräch ist unverbindlich und schafft Klarheit.
Freiwilligkeit ist ein zentraler Punkt jeder Therapie. Viele Kinder sind anfangs skeptisch – das ist normal. In den ersten Terminen geht es genau darum, Vertrauen aufzubauen. Ihr Kind behält zu jedem Zeitpunkt die Kontrolle und darf mitbestimmen.
Ja. Sie kennen Ihr Kind am besten. Neben den Einzelstunden mit Ihrem Kind finden regelmäßig Elterngespräche statt. Bei jüngeren Kindern ist Ihre Mitarbeit besonders wichtig, bei Jugendlichen achte ich auf eine gute Balance zwischen Einbindung und Eigenständigkeit.
Ich unterliege der Schweigepflicht – auch gegenüber Ihnen als Eltern, soweit es Ihr Kind betrifft. Was in den Gesprächen mit Ihrem Kind besprochen wird, bleibt vertraulich. Ausnahmen gibt es nur bei akuter Gefährdung. Diese Vertraulichkeit ist die Basis dafür, dass Ihr Kind sich öffnen kann.
Die meisten Schwierigkeiten haben sich über längere Zeit entwickelt und lassen sich nicht von heute auf morgen lösen. Eine Verhaltenstherapie dauert in der Regel zwischen einem halben und zwei Jahren, mit einer Sitzung pro Woche. Zunächst geht es um Entlastung und Vertrauen, dann um tiefer gehende Veränderung.
Als Privatpraxis kann ich meist deutlich kürzere Wartezeiten anbieten als kassenärztliche Praxen. Rufen Sie einfach an – ich sage Ihnen, wann ein Beginn möglich ist.
Nein, nicht ohne Ihr Einverständnis. Manchmal ist ein Austausch mit Lehrkräften hilfreich – das geschieht dann nur nach Absprache mit Ihnen und Ihrem Kind und mit einer Schweigepflichtentbindung.
Ich behandle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 21. Geburtstag.
Kosten & Versicherung
Als Privatpraxis rechne ich direkt mit Ihnen ab. Wie viel Ihre Versicherung erstattet, hängt von Ihrem Tarif ab.
Die Leistungen der PKV sind nicht einheitlich geregelt – entscheidend ist, was Sie vertraglich vereinbart haben. Viele Tarife übernehmen die Kosten für Psychotherapie ganz oder teilweise.
Für Beamtinnen und Beamte übernimmt die Beihilfe einen Teil der Kosten für die Behandlung durch zugelassene Psychotherapeuten; den Rest trägt in der Regel die private Restkostenversicherung.
Kontakt
Der einfachste Weg ist ein Anruf. Sie erreichen mich nicht immer direkt – hinterlassen Sie mir gern eine Nachricht.
Anja Diana Dragon
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin – Verhaltenstherapie
Termine nach Vereinbarung / Bestellpraxis
Jetzt anrufenBitte hinterlassen Sie neben Ihrer Nachricht auch Ihren Namen und eine Telefonnummer, unter der ich Sie gut erreichen kann.
Die Praxis befindet sich im Gebäude Kaiserstr. 139–141 im 1. Stock und ist barrierefrei zu erreichen. Als reine Bestellpraxis vereinbaren Sie bitte einen Termin.
Alle Anfragen werden vertraulich behandelt.